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Tir nan Og - eine irische Vorstellung des Paradieses, übersetzt das "Land der ewigen Jugend".
Die Band besteht seit acht Jahren, seit zwei in dieser Besetzung - ob man schon von einer Ewigkeit sprechen kann, sei dahingestellt - zu den 48 Jahren der Dubliners fehlen noch vier Jahrzehnte, wobei man diesen sicherlich weniger Jugend als Reife zusprechen darf.
After Work (Nach der Arbeit) heißt nun das erste Album von Tir nan Og. Und mit dieser wollen sie den Zuhörer in ebenjenes irische Paradies entführen, das der Band ihren Namen gab. Dass sie sich Irland verbunden fühlen, zeigen schon die Titel "Another Song for Ireland" und "Ireland I'm coming" auf der Scheibe. Doch neben diesen eigenen Stücken finden sich auch traditionelle irische Werke wie "I'll tell me ma", "Star of the County Down".
Aber auch das wichtige irische Thema des Alkoholkonsums wird mit Stücken wie "Sometimes when I'm drunk" oder "All 4 Me Grog" nicht ausgespart.
Die Stücke zeigen eine große Abwechslung in der Instrumentalbesetzung. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Fiddle, Tin Whistle, Akkordeon, Bodhran, Löffel, Triangel, Mundharmonika, Kazoo... mehr als 10 Instrumente werden zwischen den vier Bandmitgliedern herumgereicht, wobei zumindest Geigerin und Bassist bei den eigenen Leisten bleiben.
"After Work" ist ein ordentliches Erstlingswerk einer seit acht Jahren aktiven Band, bei dem es durchaus Spass macht, es einfach mal nach der Arbeit durchzuhören.

Tir nan Og sind:
Carina Lehmeier: Gesang, Flöten, Tin Whistle, Akkordeon, Percussion
Clara Fiedler: Fiddle
Robert Meyer: Gesang, Gitarre, Mundharmonika
Joachim Fink: Bass
Volker Katzki: Schlagzeug, Bodhran, Gesang

Rezension von Sebell (Manuel Utz) für Folkland Radio

 

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Tir nan og - Afer Work

 

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